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Ein echter Norweger!

Kurz vor Weihnachten kam die Anfrage von der lieben Bettina, ob ich nicht Lust hätte den neuen Albstoffe Norweger Bordüre-Jacquard für versandstoff.de zu vernähen. Was für eine Frage! Diesen herrlichen Biostoff hatte ich schon bei einigen Mädels des Albstoffe Design-Nähteams bewundert und mir das traumhafte Orange bereits gedanklich “an den Leib geschneidert”…

NEU! Herrlicher Albstoffe Biojaquard Norweger Bordüre - beste Qualität, ohne jegliches Kratzen | Selbermachen macht glücklich: DIY, Nähen, Biostoffe

Doch dieses Mal sollten keine weiteren 8 Monate vergehen, bis mein Mann wieder etwas Genähtes bekommt! Also entschied ich, ihm einen schönen Norweger-Männerpulli aus dem warmen Taupe zu nähen. Praktischerweise fand ich auf versandstoff.de auch gleich das passenden Schnittmuster dazu: PAmoritz von Ki-ba-doo, welches ich einfach ohne Passe zugeschnitten und mit einem gemütlichen Rollkragen versehen hab.

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Laut Schnittmuster braucht man 1,35 m Stoff – doch ich hatte nicht daran gedacht, dass es ohne die Passe-Unterteilung (d.h. mit den größeren Schnitteilen) knapp werden könnte. So klopfte mir erst mal das Herz bis zum Hals, als bei einem der Ärmel ganze 5 cm (!) in der Länge fehlten.

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Was nun? Keine Panik! Erst mal hab ich den zugeschnittenen Ärmel an den Arm meines Liebsten hingehalten und dann durchgeschnauft – es müsste sich haarscharf ausgehen. Denn ich hatte ja auch noch die neuen Cuff Me Cozy Bündchen von Hamburger Liebe für dieses Projekt eingeplant – welche die fehlenden Zentimeter genau auffingen. Da diese auch von dem Biohersteller Albstoffe an speziellen Strickmaschinen in Deutschland produziert werden, passen sie farblich perfekt zum Norweger-Jacquard und verleihen dem schlichten Pulli das “gewisse Extra”.

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Was man auf den Bildern nur erahnen und in echt fühlen muss, ist die unglaublich weiche Qualität des Biostoffs. Kein unangenehmer chemischer Geruch beim Auspacken, kein Verziehen beim Waschen, kein Kratzen auf der Haut und er ist – da er auch nicht fusselt – sehr geschmeidig zu vernähen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch eindeutig auf dem charakteristischen Muster und deshalb erzähle ich euch gleich noch mehr über die Geschichte der traditionellen “Norwegerpullover”.

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Denn mein Mann war von dem tollen Muster begeistert und fragte mich, ob das denn nun ein echter Norwegerpullover ist. Also macht ich mich (als Skandinavien-Fan) gleich mal ans Recherchieren.

Die Geschichte des Norwegerpullovers

Die Tradition des Norwegerpullovers (norw.: Lusekofte) hat ihren Ursprung im beschaulichen Setesdal im südlichen Norwegen. Bereits im 19. Jahrhundert entstanden dort feine Muster aus eher dünnerem Garn. Ursprünglich wurden schwarz-weiß, dann rot und heute viele weitere Farben verwendet, jedoch selten werden im typischen Norwegerpullover mehr als drei Farben gemischt.

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Besonders typisch ist der achtzackige Stern (Selburose), weshalb ich mal behaupten würde, dass der Norweger Bordüre-Jacquard sich zurecht den Namen verdient hat. Rentiermuster & Co. werden nämlich auch häufig mit Norwegerpullis in Verbindung gebracht, kommen traditionell jedoch nicht in der norwegischen Variante vor.

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Dieser feine Albstoffe Doubleface-Jersey wird auf hochtechnischen Jacquardmaschinen gestrickt – ein Vorgang, der über elektronisch gesteuerte Magnetimpulse durchgeführt wird. Echte Albstoffe-Qualitätsarbeit “Made in Germany” und dazu noch 100% Bio, was will man mehr!

Und wenn ich mir so die Fotos ansehe, überlege ich, ob ich mir selbst nicht doch noch den orangenen Farbton gönnen sollte…

Alles Liebe,
Birgit

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Alle Infos zum Nähprojekt:

Schnittmuster:

Materialien:

 Besonderheiten:

  • Kein Verziehen beim Waschen, kein Kratzen auf der Haut und – da der Biostoff auch nicht fusselt – sehr geschmeidig zu vernähen

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Verlinkt bei Dienstagsdinge, Creadienstag, HoT, Create in Austria, Ich näh bio, Nähen für Männer und natürlich zu meiner monatlichen Biostoff-Linkparty – ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mit dabei seid. Es gibt ein tolles Handlettering Buch zu gewinnen!

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6 thoughts on “Werbung
Ein echter Norweger!”

  1. Als Norwegerin muss ich sagen, der Stoff ist echt gut! Nicht nur die Sterne (eigentlich ja “Rose aus Selbu”, wie du geschrieben hast), sondern auch die Bordüre mit den Kreuzen darunter und darüber findet man genauso auf den original Pullis und Jacken. Und natürlich die vielen einzelnen weißen Maschen, “lus” (Laus), die der “lusekofte” (kofte bezeichnet eigentlich nur die gestrickte Jacke, und nicht den Pullover) ihren Namen gegeben haben. Vielen Dank für die Ausführung und für den Hinweis auf den Stoff!!

    1. Vielen herzlichen Dank für dein Kommentar – ich hatte ja garkeine Ahnung, dass mein Mann nun einen “Läusepulli” trägt ;-). Das du das als Norwegerin bestätigen kannst, freut mich ganz besonders! Glg, Birgit

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