Zwiebelernte 2.0!

Diesen ersten Schwung an Zwiebel habe ich bereits vor Wochen aus den Beeten gezogen. Dem sich ausbreitenden Kürbis war es ein wenig eng auf den Beeten geworden und begann alles zu überwuchern. Ausserdem hatte damals gleichzeitig die Tomatenreife begonnen und wir konnten uns an den selbstgemachten Tomatensossen – mit viiiiiel Zwiebeln und Knoblauch – garnicht satt essen.

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Schön aufgereiht lagen sie damals zum Trocknen auf der Terasse :-). Von jeder Zwiebel hatte ich die äußeren Schalen (mit den Erdresten) sorgfältig entfernt und über 10 Tage wurden sie immer wieder gewendet. All das nur damit sie schön gleichmäßig trocknen und für den Winter aufgehängt gelagert werden können.

Tja, der Sommer ist noch nicht mal rum und alle bisher geernteten Zwiebeln sind bereits aufgegessen :-D. Also ging´s nochmals in den Garten, um die restlichen Zwiebeln zu ernten, trocknen und lagern.

Über den richtigen Zeitpunkt der Zwiebelernte gibt es unterschiedliche Ansichten. Die einen warten bis alles Laub vergilbt und vertrocknet ist, damit sich möglichst viele Nährstoffe in den Zwiebeln einlagern. Heuzutage ernten viele die Zwiebeln jedoch bereits deutlich früher. Am besten wenn ein Drittel der Blätter gelb gefärbt ist. Mit der frühen Ernte beugt man der sogenannten Halsfäule (einer Pilzkrankheit) vor, welche die Zwiebel im Lager verfaulen lässt.

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Insgesamt habe ich in diesem Jahr fast 500 Zwiebeln gesteckt. Nicht aus Absicht, sonder aus reinem Versehen, da ich mir unter „250 g Steckzwiebeln“ einfach nicht viel vorstellen konnte. Zu der gelben Zwiebel Sturon wollte ich dieses Jahr auch noch die rote Zwiebel Kamal ausprobieren.

Beide habe ich im zeitigen Frühjahr online beim Biogartenversand Biohof Jeebel bestellt und bekam erst mal große Augen, als ich sah, was eine Menge von je 2x 250 g bedeutete. Zum Glück habe ich ja einen grooooßen Garten und viel Motivation :-)!

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Den zweiten Schwung Zwiebeln habe ich dann weniger dekorativ und ordentlich aufgereiht ;-). Denn eigentlich ist es garnicht notwendig, die äußeren Schalen und Erdreste wegzumachen. Einfach auflegen, wenden und ca. eine Woche lang trocknen lassen. Gesagt – getan… und viel Zeit gespart!

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Nach eine Woche sind die Schlotten angetrocknet, aber noch nicht spröde und lassen sich gut flechten. Dabei aufpassen, dass man nur einwandfreie Zwiebeln reinflechtet. Die anderen kommen in die Küche um sie schnell zu verbrauchen. Das geflochtene Ergebnis sieht  toll aus und so werden sie nun auch im Keller dunkel und nach allen Seiten hin frei und luftig aufgehängt. Lose Zwiebel bewahrt man am besten in luftigen Kisten oder hängenden Netzen auf.

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Theoretisch könnten sie so nun ca. ein halbes Jahr lang aufbewart werden, aber so wie ich uns kenne sind die in wenigen Wochen verschmaust :-).

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche, mit viel Freude in der Natur, auf dem Balkon oder im Garten!

Verlinkt bei Samstagsplausch und Sonntagsfreuden.

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14 thoughts on “Zwiebelernte 2.0!”

  1. Danke für den Tipp! Das muss ich nächstes Jahr auch mal ausprobieren. Platz habe ich genug und nun weiß ich ja, dass ich nicht 250 g Zwiebeln kaufen sollte ;-)
    Hab ein schönes Wochenende!
    LG
    Yvonne

  2. Wau bist Du fleißig. Finde ich toll, wenn man fast alles selber anbauen kann.
    Geht in einer Wohnung nicht so gut. Genieße Deine Ernte. Toll.

    Lieben Gruß Sylvia

  3. Zu viele Zwiebeln kann man gar nicht haben. Wenn sie selbst gezogen sind, sind sie bestimmt gleich noch mal so lecker.
    Bei uns würden die auch nicht lange im Keller hängen. Die wären schnell aufgebraucht.
    Guten Appetit,
    Andrea

    1. Hallo Andrea! Ich kann mir auch gut vorstellen nächstes Jahr wieder so viele zu stecken, wenn ich mir das Tempo ansehe, in welchen die verschwinden 😄👍
      Glg birgit

    1. Hallo Regula! Das hab ich mir beim Stecken der 500 Saatzwiebeln auch gedacht und bin glücklich, dass die Zwiebeln so gut gewachsen sind! Glg birgit

  4. Ich hab jetzt die ersten Himbeeren aus deinem Garten geerntet. Da Du grade nicht da bist werde ich diese heute Abend mit Sahne und etwas Zucker verrühren und dann – genießen. Beim Pflücken musste ich schon mal das „Superaroma“ probieren. Einfach toll! Schön, dass du nicht da bist😜😜😜!!! Deine Schwiegermutter.

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