Tomaten im November!

In diesen Genuss komme ich eigentlich etwas ungeplant. Ich hab’s im Oktober dieses Jahr einfach nicht geschafft, mein Tomatenhaus und Gewächshaus winterfest zu machen. Normalerweise hab ich gerne alles aufgeräumt, wenn es in die Winterpause geht.

Im letzten Jahr habe ich dazu die grünen Tomaten im Haus nachreifen lassen. Doch irgendwie hat das bei mir nicht so gut geklappt. Ein Teil wurde braun, ein Teil matschig und die Reifung erfolgte in den beheitzen Räumen viel zu schnell. Also beschloss ich, dass die Tomaten dieses Jahr länger im Freien bleiben dürfen.

Tomaten im November - Selbermachen macht glücklich - Biogarten, Gärtnern, Gartentipps, Garten

Dafür sieht es im Tomaten- und Gewächshaus auch ganz schön wild aus. Die Blätter sind braun und die Zweige hängen kreuz und quer. Egal, was zählt ist der Genuss – und der ist da! Sie schmecken noch immer um Längen besser, als Tomaten aus dem Supermarkt. Vielleicht auch weil man weiß, dass es die eigenen sind und wie lange es zur nächsten Ernte wieder dauert.

Tomaten im November - Selbermachen macht glücklich - Biogarten, Gärtnern, Gartentipps, Garten

Tomaten im November - Selbermachen macht glücklich - Biogarten, Gärtnern, Gartentipps, Garten

Wichtig ist nur, dass man ihnen im Haus noch genügend Zeit zum Nachreifen in der Wärme schenkt. Denn direkt gegessen schmecken sie mehr nach sauren Gurken, als nach leckeren Tomaten.

Hat von euch auch noch jemand Tomaten im Garten? Wie macht ihr das mit den letzten grünen Tomaten?

Liebe Gartengrüße,
Birgit

Verlinkt bei Samstagsplausch und einfachnachhaltigbesserleben.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

5 thoughts on “Tomaten im November!”

  1. Hallo Birgit,
    tatsächlich habe ich schon länger alle meine restlichen Tomaten abgepflückt, da sie bei mir (noch) vollkommen im Freien, sogar ohne Dach stehen, und bei dem Dauerregen in den letzten Wochen nichts Gutes mehr zu erwarten war. Die Hälfte der Ernte habe ich leider sowieso längst in „die Tonne“ – also auf den Kompost – geschmissen, weil sie die Kraut-und Fruchtfäule hatten. den Rest habe ich dan grün abgeerntet und in der Küche auf die Fensterbank gelegt. So hab ich seit Wochen immer mal wieder ein paar eigene Tomaten, und der direkte Vergleich mit den gekauften beweist: sie schmecken tatsächlich sehr viel aromatischer! Dickere Haut, ja, aber auch besserer Geschmack, intensiver und tomatiger!
    Nächstes Jahr krieg ichs hoffentlich hin, ein Tomatendach zu bauen, damit ich nicht wieder die Hälfte wegschmeissen muss.
    Liebe Grüsse,
    Antje von lelonuk

  2. Hallo Birgit,
    leider habe ich überhaupt kein Händchen für Tomaten und deshalb schon im letzten Jahr festgelegt, keine mehr anzubauen. Dann bekam ich im Frühjahr doch wieder Pflanzen geschenkt, denen ich im Garten ein zu Hause gab, wieder mit spärlichem Erfolg. Im nächsten Jahr will ich den gesamten Garten mit Kartoffeln bepflanzen, in der Hoffnung, dass sich dadurch der Boden erholt. Und danach, mal sehen.

    Liebe Grüße
    die Mira

  3. Ich mache aus grünen Tomaten immer Tomaten-Chili-Chutney. Man findet dafür sehr viele Rezepte im Netz und eingemacht hält es sich mehrere Wochen oder Monate.

  4. Hallo Birgit,
    das war heute Nachmittag eine sehr nette Unterhaltung mit Dir.
    Zum Thema Tomaten, da hatten wir dieses Jahr kein Glück.Wir hatten eine neue Sorte „Rote Murmel“. Sie schmeckten hervorragend, aber später sind dann alle Früchte aufgeplatzt (wahrscheinlich vom Regen).
    Vielleicht versuchen wir es nächstes Jahr mal mit einem Tomatenhaus.
    Liebe Grüße aus Neubrunn
    Susanne und Hans

    1. Hallo ihr beiden! Ja, ich fands auch sehr schön. Meine Tomaten sind – bis auf die Wildtomaten – alle unter Dach und fühlen sich damit sehr wohl. Aber es ist ja auch nicht jedes Gartenjahr gleich. Glg, Birgit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.