Lob des Unkrauts?!

Der Herbst ist da – und mit ihm der langersehnte Regen. Nicht, dass ich das lange Hochsommerwetter nicht genossen habe. Viel zu schön war der Sommer und die Ferienzeit mit den Kindern. Bei all der Hitze und Dürre habe ich mich kaum im Garten blicken lassen. Denn das längst überfällige Jäten war bei meinem „Betonboden“ sowieso hoffnungslos.

Ok, ich gebs zu, ich hab das Jäten auch echt nicht vermisst. Nur bekomme ich jetzt dafür natürlich die Retourkutsche. Leider ist es mittlerweile echt schwer zwischen all dem „gelobten Beikraut“ meine Pflanzen zu finden. Und es ist auch echt eine Überwindung, euch an meinem Unkraut-Chaos teilhaben zu lassen. Ein bisschen schäm ich mich sogar… aber auch sowas gehört zu meinem zeitbegrenzten Bio-Gärtner-Alltag einfach dazu.

kw37-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

So, genug geschämt! Ab jetzt kann es nur besser werden! Nach dem Regen gehts dann auf die Knie und zusammen mit der Motorsense ;-) werde ich wieder Schritt-für-Schritt Ordung in das ganze Chaos bringen. Was mich trotz allem beruhigt, ist die Tatsache, dass es wohl vielen heuer so ergangen ist. Der viele Regen und die tropische Hitze haben Ackerwinde, Löwenzahn & Co. ein ideales Wachstumsklima beschert.

Zu all dem Chaos, hat mir im Sommer auch ein Maulwurf einen Besuch abgestattet. Zuerst hat er sich durch den Kompost gegraben, dann durch den Garten und dann ist er zum Glück wieder in die umliegenden Wiesen verschwunden. Ich finde Maulwürfe ja total süss, aber in meinem Garten muss er sich dann trotzdem bitte nicht einnisten. Vor allem, da es haufenweise freie Wiesen drum herum gibt.

kw37-2-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

Im Gegensatz zum Gemüsegarten, sieht wenigstens der Kartoffelacker ganz gut aus. Die Bienenweiden-Gründüngung ist gut aufgegangen und wird im Frühjahr in den Boden eingearbeitet. Natürlich habe ich auch hier im Boden jede Menge Ackerwinden, aber man sieht sie zumindest nicht ;-).

kw37-3-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

Ein bisschen konnte ich diese Woche auch noch im Garten ernten, u.a. Mini-Auberginen und bunten Zuckermais der Sorte Rainbow Inka von Dreschflegel. Hat sehr gut geschmeckt, nur den Kindern war das lila Gemüse nicht so ganz geheuer.

kw37-4-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich kw37-5-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

Auch die Zucchini trägt noch immer ein paar Früchte und den Stangensellerie sollte ich endlich mal probieren. Hat jemand von euch ein gutes Stangensellerie-Rezept?

kw37-6-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

Und zu guter letzt werfen wir noch einen Blick ins schöne, ordentliche, gepflegte Gewächhaus :-D. Noch habe ich Tomaten und Paprika – und ich geniesse jede im Moment umso mehr, da ich weiss, dass die Tage gezählt sind.

kw37-7-unkraut-regen-garten-selbermachen-macht-gluecklich

Draussen regnet es noch, während ich diesen Post schreibe – und mir graut es schon ein bisschen vor der anstehenden Gartenarbeit. Denn nach dem langen, abwechslungsreichen, spannenden Gartenjahr freue ich mich nun auch wieder auf die Winter-Pause. Ich habe so viele Ideen im Kopf, die ich in der freigewordenen Zeit gerne im Blog umsetzen möchte. Also macht euch schon mal auf einen neuen Look in den kommenden Wochen gefasst! :-)

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche, mit viel Freude in der Natur, auf dem Balkon oder im Garten!

Verlinkt bei Samstagsplausch und Sonntagsfreuden.

Save

Save

Save

Save

8 thoughts on “Lob des Unkrauts?!”

    1. Hallo Pia! Vielen lieben Dank für den Tipp. Letztes Jahr hab ich auch Gurken eingekocht. Die stehen nur leider immer noch im Regal, haben irgendwie keinem geschmeckt, nichtmal mir. Vielleicht sollte ich dem Ganzen noch einen Versuch geben. Glg, Birgit

    1. Hallo Regula, da bin ich auch froh drum. Die Erdbeeren hab ich nun gejätet, aber es ist noch einiges zu tun. Bis zum Frühling bin ich bestimmt damit fertig ;-). Glg, Birgit

    1. Hallo Yvonne! Das ist echt lieb von dir. Zum Glück habe ich es zumindest mitlerweile geschafft die Erdbeeren wieder zu „befreien“. Ist halt auch immer eine Zeitfrage :-). Glg, Birgit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.