Lesetipp: Glutenfrei Kochen!

Plötzlich glutenfrei! Fleischlos, milchfrei, vegan – hatten wir alles schon und war alles kein Problem. Aber Frühstück, Mittag- und Abendessen ohne Weizen? Im ersten Moment war ich zugegebenermaßen etwas überfordert. Ich musste mich erst in das Thema einlesen und war froh zu erfahren, dass es sich um keine Zöliakie – eine lebenslang bestehende Glutenunverträglichkeit – sondern um eine temporäre Variante handelt. Nichts desto trotz hat der Dünndarm wohl zu viel Klebereiweis (Gluten) erhalten und braucht nun ein paar Wochen glutenfreie Auszeit.

Nur wie sollte ich die verschiedenen Familienmahlzeiten gestalten – ohne jegliche Art von Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Dinkel? Die versteckten Zugaben von Weizen in Industrieproduken nicht zu vergessen! Neue Zutaten und glutenfreie Rezepte mussten her.

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Zum Glück haben mich liebe Menschen auf meinen heutigen Lesetipp – die Bücher von der Bloggerin „Deliciously Ella“ aufmerksam gemacht. Ella hat ihre eigene seltene Krankheit mit der Umstellung auf eine komplett gluten-, milch- und fleischlosen Ernährung in den Griff bekommen und dabei viele leckere Rezepte in ihrem Blog dokumentiert. Über die Jahre sind daraus zwei wunderbare Kochbücher – Genial gesundes Essen für ein glückliches Leben (affiliate Link) und Für jeden Tag (affiliate Link) – entstanden. Diese beiden haben mir sehr geholfen, schmackhafte glutenfreie Alternativen zu zaubern.

So kam mir die Idee, dass ich doch auch zwei meiner Lieblingsrezepte zum Nachkochen vorstellen könnte. Gesagt getan. Ich holte mir dafür das O.K. von Ella’s Team ein, welche auch promt mit einer ganz lieben, positiven Email antworteten. Wer mehr Rezepte ausprobieren möchte und auch kein Problem mit englischen Anleitungen hat, kann auch gleich mal bei Ella’s Blog vorbeischauen.

Quinoa-Kurkuma-Bratilinge

Dieses Rezept ist aus dem ersten Buch Genial gesundes Essen für ein glückliches Leben (affiliate Link) und alle Familienmitglieder – ohne Ausnahme – waren sofort davon begeistert. Zugegeben, dieses Rezept ist zeitaufwändiger als der Nudel-mit-Tomatensosse-Klassiker, steckt dafür aber voller gesunder Zutaten, so dass es sich echt lohnt. Einige der Zutaten hat man vielleicht auch nicht immer gleich zur Hand, wie Quinoa, oder Süßkartoffeln. Diese kann man einfach gegen Hirse und Kartoffeln austauschen. Und auch ohne Kurkuma schmecken sie ausgezeichnet!

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Mir persönlich waren zwei Zitronen zu viel, daher nehme ich normal nur eine halbe. In dem fotografierten Beispiel habe ich Quinoa mit Hirse ausgetauscht und fand es sogar noch besser. Dazu gabs die ersten Frühkartoffeln, Buschbohnen und Zwiebel aus dem eigenen Garten. Mhhhhh!

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Energiebällchen

Diese leckeren Naschereien sind aus dem zweiten Kochbuch Für jeden Tag (affiliate Link) – und der Titel passt perfekt, da ich seit dem immer welche davon im Kühlschrank habe. Eines der größten Herausforderungen war das glutenfreie Naschen. Denn es gibt immer wieder Momente, an denen man einfach einen kleinen Energieschub braucht. Diese Nußbällchen haben mir jeglichen Heißhunger auf andere Süßigkeiten genommen. Sie sättigen, stecken voller guter Zutaten und sind schnell gemacht – einfach selbst ausprobieren!

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Bisher hab ich nur die süssere Variante mit Honig und Zimt ausprobiert und die Kürbiskerne gegen Mandeln ausgetauscht. Da sie uns allen so gut schmecken, habe ich die zweite Variante noch nicht getestet.

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Unsere glutenfreie Zeit neigt sich bald den Ende zu und trotz der vielen Stunden in der Küche beim Ausprobieren neuer Rezepte, bin ich sehr froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Leckere und gesunde Zutaten – wie Mandelmus, Medjool Datteln und Hirse – hätten vielleicht sonst nie den Weg in meinen Vorratsschrank gefunden. Bei den Kochbüchern haben mich dazu der positive Schreibstil und die wunderschönen Fotos sehr motiviert, weshalb ich beide Bücher aus voller Überzeugung empfehlen kann!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachkochen!

Alles Liebe,
Birgit

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Bei diesem Post handelt es sich um keinen gesponsorten Beitrag. Ich habe lediglich bei Ella die Erlaubnis eingeholt euch die Rezepte zum Nachkochen zeigen zu dürfen. Es war einfach mein Bedürfnis, diesen Lesetipp mit anderen „Leidensgenossen/innen“ zu teilen. Wenn euch meine Empfehlungen gefallen und ihr über meine Affiliate-Links bestellt, freue ich mich über ich eine kleine Vergütung, die meine Blogarbeit unterstützt, ohne dass du dafür mehr zahlen musst. Vielen lieben Dank!

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4 thoughts on “Lesetipp: Glutenfrei Kochen!”

  1. Ich finde die Entwicklung ja total Grenzwertig, dass sich alle möglichen Menschen glutenfrei ernähren wollen, auch wenn sie nicht an Zöliakie erkrankt sind. Bei vielen anderen Krankheiten ist noch gar kein Zusammenhang eindeutig hergestellt, ob es am Gluten liegt oder nicht vielleicht an beispielsweise anderen Inhibitoren. Die Firma in der ich arbeite freut sich natürlich am Trend glutenfrei, weil wir mit verdienen. Aber aus Ernährungswissenschaftlicher Sicht finde ich es schwierig. LG

    1. Vielen Dank für deine Gedanken. Ich hatte ja bis vor kurz ehrlichgesagt auch gedacht, dass Gluten „überflüssig“ ist und man es ohne weiteres weglassen kann, bis unser Arzt mich eines besseren belehrt hat. Bin sehr froh, dass wir bald wieder alles essen können, werde aber von den neuen Rezepten auf jeden Fall welche beibehalten. Dazu sind sie erstens viel zu gut und zweitens um einiges gesünder als so einiges, was ich davor gekocht habe. Glg, Birgit

  2. Die sind bestimmt lecker. Auch ohne Zöliakie esse ich gern sowas, weil es eine gute Möglichkeit ist, neue Dinge und Geschmäcker zu entdecken.

    Danke fürs Teilen
    Liebe Grüße
    Denise

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