„Junges“ Gemüse

Von allen Kohlsorten ist der Rosenkohl der jüngste Vertreter, auch wenn „jung“ in diesem Fall 1785 bedeutet. Zu dieser Zeit wurde er zum ersten Mal in Belgien beschrieben, woher auch der Name „Brüssler Kohl“ und die englische Bezeichnung Brussels sprouts stammt.

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In meinem Garten habe ich den Rosenkohl letztes Jahr zum ersten Mal gesät und war mit der ersten Ernte im Herbst sehr zufrieden. Die kleinen Röschen schmeckten so butterzart, dass ich sie sogar den Kindern ins Gemüse schmuggeln konnte. Letztes Jahr habe ich meinen Garten bereits Ende Oktober eingewintert und auch beim Rosenkohl alles auf einmal abgeerntet.

Dieses Jahr werde ich nach den ersten Frösten die Röschen Stück für Stück abernten, anstatt alles auf einmal „rauszureissen“. Dabei erntet man am besten von unten nach oben, damit die kleineren Röschen oben weiter wachsen können.

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Dafür habe ich die winterharte Sorte Groninger von Dreschflegel gesät, welche auch gut durch die kälteren Tage kommen sollte. Übrigens kann man auch ruhig die lockeren sich öffnenden Knospen in der Küche verwenden.

Auch wenn der Rosenkohl vom Geschmack her nicht jedermanns Sache ist, sollte man ihn nicht so schnell vom Teller schieben. Denn er ist reich an Magnesium, hat den höchsten Gehalt an Vitamin C, der sich bei Gemüse finden lässt und auch einen sehr hohen Eiweißgehalt. Zudem besitzt er Inhaltsstoffe, welchen man antibakterielle und krebshemmende Eigenschaften zuspricht.

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Dazu zeige ich euch auch noch mein heutiges Erntekörbchen mit Endivien, der allerletzten Zucchini und zwei Butternut Kürbissen. Heute gibt es so ein richtig schönes Herbstessen mit gebratenen Kürbis, Kartoffelspalten, Endiviensalat und Zucchinischeiben :-).

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Verlinkt bei Sonntagsfreuden.

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6 thoughts on “„Junges“ Gemüse”

  1. Rosenkohl ernte ich immer erst nach dem ersten Frost, weil er dann milder schmeckt und bei uns beliebter ist. Bei mir gab es heute Pack Yoj aus dem Garten und Kopfsalat aus dem Treibhaus.
    Ist schon ein gutes Gefühl, wenn man weiss wo die Sachen herkommen die auf dem Teller sind.
    Sieht schön aus dein Gemüse.
    L G Pia

    1. Hallo Pia, ich habe auch immer ein super Gefühl, das eigene Gemüse in der Küche zu verwenden. Nachdem es bei uns nun auch schon geschneit hat, traue ich mich vielleicht auch schon bald an den Rosenkohl ran :-). Glg, Birgit

  2. Jetzt im Spätherbst, bevor es richtig in die Weihnachtszeit drängt, freue ich mich jedes Jahr auf die deftigen Gerichte. Wir kochten und buken immer nach der Jahreszeit. Der Rosenkohl jedoch gehört zu meinem Lieblingsgemüse.

    Daher freue ich mich besonders, dass diese Brüsseler Spitzen von Dir selbst angebaut werden. Das dies eine Delikatesse sein muss, lässt sich denken.

    Herbstbunte Grüße aus Augsburg von Heidrun

    1. Hallo Heidrun, Ja ich fands auch total spanndend den Rosenkohl letztes Jahr zum ersten Mal anzubauen, praktisch vom Samen bis zur Ernte. Die Natur ist schon immer wieder wunderbar. Glg, Birgit

  3. Oh, wir mögen sehr gerne Rosenkohl. Er kommt um diese Jahreszeit öfter auf den Tisch. Leider muss ich ihn allerdings vom Markt oder Edeka besorgen .
    Lassts euch schmecken!

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