Herbstarbeit im Biogarten!

Dieses letzte sommerliche Wochenende hat echt gut getan. Zwar kann ich mich nach den zwei intensiven Gartentagen vor Muskelkater kaum mehr rühren, aber ich habe mich dadurch mit meinem Garten wieder „versöhnt“ und freue mich schon jetzt wieder auf die neue Saison.

2018 war auch echt kein leichtes Gartenjahr. Nachdem es monatelang bei uns nicht geregnet hatte, war alles so trostlos und es tat im Herzen weh, die liebevoll angelegten Beete vertrocknen zu sehen. Aber weder die Zisterne hatte Wasser, noch haben wir einen Brunnen – und zum Gießen mit kostbarem Trinkwasser konnte ich mich einfach nicht überwinden.

Am Ende mied ich meinen Garten mehr und mehr. Es war ohnehin so drückend heiß und der Boden zu hart, um etwas machen zu können. Demensprechend verwahrlost empfing er mich auch am Samstag Vormittag…

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An ein Nachsäen war und ist bis heute bei dem betonharten Boden nicht zu denken. Doch eines wollte ich auch in diesem Herbst auf keinen Fall verpassten – das Stecken der Knoblauzehen für frischen Knoblauch im nächsten Jahr. Auch wenn ich nur mit viel Muskelkraft die Erde mehr schlecht als recht auflockern konnte, so hoffe ich sehr, auch im nächsten Jahr wieder so wunderschöne Knollen zu ernten.

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Und wenn man schon dabei ist, dann kann man ja auch gleich den Garten winterfest machen! Den Anfang machten die sträflich vernachlässigten Rabatte mit den ausgedienten Erdbeeren. Da half auch nur noch der Spaten, mit dem ich die oberste Schichte – mit all dem Unkraut – einfach abtrug.

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Da ich jedoch ungern nackte Erde den Witterungsbedingungen überlasse, habe ich diese auch gleich mit Beinwell-Blättern und Rasenschnitt gemulcht. Vor allem dem Regenwürmern schmecken die großen Beinwellblätter besonders gut und ich hoffe, dass sie damit auch gleich den Boden ein bisschen auflockern.

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Auch der restliche Garten wurde gejätet, was zum Glück recht schnell ging. Denn durch die Trockenheit und das Jäten beim Abernten, hatte sich dort das Unkraut nicht so stark ausgebreitet. Zum Glück hatte ich noch genügend getrockneten Rasenschnitt, den ich als Mulchmaterial verwenden konnte.

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So kann der Boden nun getrost in die Winterpause. Nur die Ringelblumen durften noch stehen bleiben, denn während der Gartenarbeit wurden diese immer wieder von fleißigen Hummeln besucht.

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Normalerweise habe ich im Herbst auch immer noch den Boden mit der Doppelgrabegabel aufgelockert. Das war dieses Mal leider aufgrund der Trockenheit nicht möglich. Warum ich bei mir grundsätzlich nicht Umgrabe, findest du in diesem Artikel:

Nie mehr Umgraben!

Habt ihr euren Garten auch schon winterfest gemacht? Wie habt ihr das Gartenjahr 2018 erlebt? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Gartengrüße,
Birgit

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6 thoughts on “Herbstarbeit im Biogarten!”

  1. Einen schönen Garten habt ihr! 😊 Wir haben noch nicht alles winterfest gemacht- bei den Temperaturen fällt es schwer, sich auf den Herbst/ Winter einzustimmen. Einiges an Gemüse darf noch weiterwachsen. Etwa viele Kohlsorten, die ja auch im Winter bei Eis und Schnee geerntet werden können.

    Unsere Dahlien blühen auch noch schön.

    Denke, wir werden den Rest die Woche machen, sowie dann auch mal den Kompost mal noch umdrehen…

    1. Hallo liebe Anna! Stimmt, bei den Temperaturen könnte noch einiges wachsen. Bei uns fehlt nur der Regen. Auch der November ist viel zu trocken. Aber den Kompost hätte ich auch nochmals umschaufeln sollen … ;-). Glg, Birgit

  2. Liebe Birgit,
    das klingt auch ohne Umgraben nach richtig viel Arbeit.
    Wir haben bisher leider nur einen Balkon und Dank der tollen Temperaturen, die im Norden gerade herrschen, genieße ich immer noch die Tomaten und Himbeeren. Komisches Jahr.. Hallo Klimawandel?
    Die bunten Blumen haben die Hitze im Sommer ohne Gießen leider nicht so gut vertragen. In Kästen und Töpfen geht die Feuchtigkeit doch leider schnell verloren.
    Winterfest kommt später und ist hier auch keine Muskelkaterarbeit wie bei Dir. Hier reduziert sich das auf ein paar Handgriffe.
    Liebe Grüße!

    1. Auch ein Balkon mit Tomaten und Himbeeren ist eine wunderbare Sache. Und wenn’s dann weniger Arbeit macht, hat es doch auch echt was gutes :-D. Glg, Birgit

  3. Hallo Birgit,
    zum Teil habe ich den Garten heute winterfest gemacht. Das letzte Gemüse ist abgeerntet. Ich konnte heute sogar noch Tomaten ernten. Das Wetter spielt schon verrückt. Der Boden ist so hart, da habe ich nicht umgegraben. Ich bin mir ziemlich unsicher, umgraben oder nicht. Im letzten Herbst habe ich nur mit trockenem Rasenschnitt gemulcht. Ich glaube, das werde ich in diesem Herbst auch so machen.
    Ich wünsche dir einen schönen Samstagabend.
    Liebe Grüße
    Tina

    1. Hallo liebe Tina!
      Ja, das mit dem Umgraben ist so eine Sache. Das macht jeder anders. Auch wenn ich es gewollt hätte, wäre es dieses Jahr garnicht gegangen – bei dem harten Boden. Ich hoffe, dass ich es im Frühjahr dann mit der Grabegabel auflockern kann. Glg, Birgit

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