bio: garten

Einen Biogarten gesund und ertragreich durchs Gartenjahr zu bringen ist nicht so schwer, wie viele denken. Und was gibt es Schöneres, als den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und den echten Geschmack von eigenem Biogemüse wiederzuentdecken!

mein: garten

Jede Woche erlebe und entdecke ich Neues in meinem rein biologisch bewirtschafteten Gemüsegarten, Kartoffacker und Gewächshaus. Als Biologin macht es mir besonders viel Freude in der Natur zu fotografieren und darüber im Bereich „mein: garten“ zu berichten.

garten: wissen

Dazu gibt es übers Jahr verteilt einiges an praktischen Biogarten-Tipps: von der Ersten-Hilfe bei Schädlingen bis zu Profi-Tricks bei der Pflanzenpflege. All das könnt ihr gerne jederzeit im ständig-wachsenden Bereich „garten: wissen“ nachlesen!

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Mein Garten – so fing alles an!

Angefangen hat diese Leidenschaft vor ca. 4 Jahren mit einem 8 qm großen Gärtchen. Seit dem Umzug ins Eigenheim mit erstem eigenen Garten, hatte ich mich sehr auf den Anbau von Gemüse gefreut. Aufgewachsen bin ich in einer Wohnung ohne Garten und auch wenn beide Omas fleissige Gärtnerinnen waren, so wusste ich damals noch nichts über das Biogärtnern. Und bereits im ersten Gartenjahr merkte ich, dass allein schon die Zucchini das kleine Gärtchen praktisch ausfüllte.

Nach langem Abwägen beschloss ich daher im Frühjahr 2015 „Nägel mit Köpfen zu machen“ und lies mir eine 100 qm große Wiesenfläche von unserem Grundstück von einem befreundeten Landwirt umgraben:

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Das Ganze wurde wurde mit zusätzlicher Gartenerde abgedeckt, eingezäunt und Schritt für Schritt mit Frühbeeten, einem Kompostplatz und einem Tomatenhaus ausgestattet. Doch traute ich es mir wirklich zu, eine so große Fläche richtig biologisch zu „bewirtschaften“?! Denn eines war klar, mit Chemie und Hybridpflanzen wollte ich nichts zu tun haben.

Vieles hatte ich mir bereits theoretisch anhand von Biogarten-Büchern und der Zeitschrift „Kraut und Rüben“ angeeignet. Aber an der Praxis fehlte es noch. Also suchte ich im Internet nach Gartenseminaren und wurde beim Schaugarten von Schönhagen fündig. Das zweiteilige GärtnerInnenseminar kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Denn neben vielen praktisch Tricks habe ich dort viel Selbstvertrauen mitgenommen. Wenn man einige „Grundregeln“ beachtet, dann kann man im Garten nicht wirklich was falsch machen.

Im Gartenjahr 2015 habe ich dann auf der neuen großen Gartenfläche hauptsächlich Kartoffeln gepflanzt, um den Boden schön aufzulockern. Die Ernte im Herbst war für die ganze Familie ein großer Spaß. Dieses Jahr wollte ich jedoch einiges mehr an Gemüsesorten ausprobieren – ohne auf die geliebten Kartoffeln zu verzichten. Also musste ein zusätzlicher Kartoffelacker her! Wieder griff mir der Landwirt unter die Arme und lockerte ein weiteres 50 qm Stück Boden.

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Eigentlich müsste man nun denken, dass der 100qm Gemüsegarten und 50 qm Kartoffelacker für eine 4-köpfige Familie reicht! Im Herbst 2016 kam auch noch ein Schneckenzaun dazu, was den Anteil der „Schneckenfütterung“ deutlich verringerte.

Aber so ein kleines Gewächshaus zum Erweitern der Erntezeit wäre schon noch seeeehr schön… :-). Gesagt – getan! Das i-Tüpfelchen meines Garten ist im April 2016 dazu gekommen! Nun steht auch bei Regenwetter einer guten Gurken- und Tomatenernte nichts im Wege.

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Wie man im April auf meinem Blog mitverfolgen konnte, war der Bau dieses Gewächshauses um einiges aufwändiger als gedacht. Aber Schweiß und Mühe haben sich auf jeden Fall gelohnt. Momentan genieße ich jede Sekunde in dem Häuschen, vor allem wenn ich sehe wie kräftig und mit welchem Tempo alles wächst.

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So habe ich innerhalb von 2 Jahren mein 8 qm Gärtchen auf ca. 160 qm ausgeweitet und bin stolz auf jedes (auch nicht so perfekte) Fleckchen davon!

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