Garten-Update & Jungpflanzenlager

Nach all dem Dauerregen, begrüßte mich heute früh strahlender Sonnenschein. Wie tut das der Seele gut! Das kalte, regnerische Wetter hat nicht gerade zu Gartenarbeit eingeladen. Und der Boden ist dazu auch heute noch viel zu matschig und weich.

Die kurze „Zwangspause“ hat ganz gut getan. Danach freut man sich umso mehr wieder auf die Zeit im Freien. Es ist ja auch nicht so, dass mir im Haus langweilig werden würde ;-).

Also habe ich heute mal wieder nach dem Rechten geschaut und mit Freude festgestellt, dass die Erbsen gewachsen sind und bereits die ersten Kartoffeln aus dem Boden spitzen. Die Himbeeren haben Knospen bekommen und die Erdbeeren sind voller Blüten. Zum Glück hat der Frost nichts kaputt gemacht.

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Auch im Gewächshaus sprießt der Salat. Bald können wir ernten und uns dann mit dem Pflücksalat hoffentlich den ganzen Sommer über versorgen. Das finde ich extrem praktisch! Und vom Timing perfekt, da die Kopfsalate bald den Gurken Platz machen, während in der Mitte eine Reihe Pflücksalate stehen bleiben kann. Laut Kalender sind die Eisheiligen vom 11.-15. Mai und danach die Frostgefahr für’s Jahr gebannt. Hoffentlich, da das Wetter uns heute schon ein paar Mal ordentlich überrascht hat!

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In meinem „Jungpflanzenlager“ strecken währendessen Gurken, Zucchini und Kürbis ihre Keimblätter aus dem Boden, Brokkoli und Kohlrabi haben kräftige Blätter bekommen und auch der Basilikum hat zu keimen begonnen. Die Tomaten wachsen langsam und stetig, auch wenn ich eine Sorte – die Ochsenherz – leider entsorgen musste. Diese hat eine Blattspitzenkrankheit bekommen und bei all den vielen Tomatenpflänzchen, kommen nur die Gesunden in den Boden.

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Bei den Tomaten möchte ich euch gerne die unterschiedlichen Blätter von Wild- und Salattomate zeigen. Ich finde, dass die Wildttomate (oberes Bild) natürlicher aussieht und auch meiner Erfahrung nach sind diese deutlich robuster im Freiland.

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Neu ins Jungpflanzenlager kamen heute meine Paprika- und Physalispflänzchen. Fast hätte ich letztere schon aufgegeben, da sie ewig zum Keimen gebraucht haben. Aber ich bin mir sicher, dass sie meine späte Aussaat noch gut aufholen werden.

Bei dem schönen Wetter und dem zu aufgeweichten Gartenboden werde ich mich heute auch ein bisschen ans Jäten der Auffahrt machen (müssen). Generell ist das Jäten bei meiner großen Grundstücksfläche leider eine Sisyphus-Arbeit. Es können Stunden vergehen und man hat gerade mal eine Mini-Fläche geschafft. Und da ich aus Zeitgründen nicht regelmäßig jäten kann, wächst alles schnell wieder zu. Die Kunst ist daher, die Balance zu finden zwischen meditativem Jäten und gekonntem Ignorieren :-).

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,
Birgit

P.S: Vergesst nicht, so langsam ans Brennesselsammeln für die Gartenjauche zu denken, aber darüber gibt es nächste Woche mehr :-).

Verlinkt bei Samstagsplausch, einfachnachhaltigbesserleben, Sonntagsglück. und Montagfreuden

 

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4 thoughts on “Garten-Update & Jungpflanzenlager”

  1. Sehen gesund aus deine selbstgezogenen Setzlinge. Unsere erste Salat Ernte geht schon zu ende. Die Tomaten wurden diese Woche gesetzt. Brennesselbrühe ist auch schon am gären.
    Zum Unkraut Jäten kann ich nur sagen, wenn es grösser ist kann man es besser fassen.
    L G Pia

    1. Hallo liebe Pia, ja ich war heute ein bisschen spät dran mit dem Salat, dafür freue ich mich umso mehr darauf. Auspflanzen traue ich mich noch nicht, da warte ich nun erst noch die Eisheiligen nächste Woche ab. Danach kann es aber dann so richtig losgehen :-). Und das Unkraut…. tja, damit werde ich z.T. einfach abfinden müssen, da mein Garten ja davor eine wilde Wiese war und die tiefen Wurzeln nun mal im Boden sind. Halb so schlimm, gehört ja auch zum Gärtnern dazu :-). Glg, Birgit

  2. Beim Jäten denke ich einfach an die Biodiversität. Je ungejäteter, je vielfältiger. Es kommt auf den Standpunkt an. Viel Freude im Garten. Regula

    1. Liebe Regula, was für eine tolle Einstellung du hast. Vielleicht muss ich auch einfach lernen alles ein bisschen entspannter zu sehen :-). Glg, Birgit

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