Erdbeerpflege & Gartenwege

Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln in der Nase und die Natur beginnt mit den länger werdenden Tagen zu erwachen. Und während Löwenzahn & Co. ihre Blätter aus der Erde drücken und die Gänseblümchen ihre Köpfchen recken, kann man nun auch mit den ersten Arbeiten im Garten beginnen. So nutzte ich gestern das schöne warme Wetter, um das Erdbeerbeet zu „entstauben“.

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Wie man sehen kann, ist dieses über den Winter ganz schön verwildert. Zwischen dem wild wachsenden Feldsalat drückt das Unkraut raus und die frischen grünen Erbeerblätter werden von alten abgestorbenen überdeckt. Da auf diesen jedoch Pilzsporen vom letzten Gartenjahr haften können, ist es wichtig die braunen und abgestorbenen Blättern sorgfältig zu enttfernen.

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So gut es ging jätete ich auch – um den Feldsalat herum. Echtes „Multitasking“ sozusagen – in den Eimer kamen Unkraut und abgestorbene Blätter, in den Korb der Feldsalat und so nebenbei musste ich auch noch höllisch aufpassen, den im Herbst gesteckten Knoblauch nicht herauszureißen :-). Dieser schützt die Erdbeeren – durch seine antibiotische Wirkung – vor Pilzbefall. Aber wenn dann alles fertig ist und schön ordentlich aussieht, ist es ein echt gutes Gefühl!

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Währenddessen habe ich meinen Mann in der anstrengenden Arbeit des Gartenweg-Verlegens bestärkt. Und er hat mir damit auch echt eine riesige Freude bereitet! Schon lange überlege ich, was ich für die Wege am besten verwenden sollte, nachdem diese im Sommer trotz dicker Mulchschicht regelmäßig zugewuchert sind. Und es ist echt mühsam, wenn man neben den Beeten auch noch stundenlang die festgetretenen Wege jäten muss.

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So ist die Wahl – aufgrund der Größe des Gartens – schlussendlich auf günstige 40×40 cm Waschbetonplatten gefallen. Einen Schönheitspreis gewinnen sie vielleicht nicht, aber es ist eine effektive Variante. Und den Weg liebe ich jetzt schon heiß und innig, wenn ich daran denke, wieviel Arbeit er mir im Sommer ersparen wird.

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So hat mir mein Schatz gestern alle 45 Stück von diesen Platten sorgfältig und passgenau verlegt, obwohl er ja nicht so der Hobbygärtner ist. Seine spärliche Freizeit verbringt er lieber mit den Kindern – wofür ich ihn auch sehr liebe – die übrigens in der Zwischenzeit begeistert Blumenzwiebel gesteckt haben. Und so fand ich den gemeinsamen Familientag im Garten einfach nur wunderschön – auch wenn wir uns beide heute kaum rühren können ;-).

Ich wünsche euch allen noch ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße,
Birgit

Verlinkt bei Sonntagsfreuden und Sonntagsglück.

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4 thoughts on “Erdbeerpflege & Gartenwege”

  1. Hallo Birgit!
    Ich liebe Deine Näh-Posts – aber noch mehr freue ich mich immer auf Deine Garten-Posts! Bio-Garten-Blogs gibts es nicht sehr viele, und Deine Posts sind immer wieder sehr inspirierend, es juckt richtig in den Fingern, auch endlich wieder loszulegen, und informativ sind sie ausserdem! Vielen Dank für jeden dieser Posts!
    Wir werden diesen Sommer umziehen, daher bin ich momentan unschlüssig, ob es „sich lohnt“, im „alten Garten“ noch viel zu machen, wenn wir dann im Juli nicht mehr da sind. Natürlich würde ich viel lieber schon im neuen Garten loslegen (der dann auch nicht mehr extra, sondern direkt am Haus liegt), aber der steht mir noch nicht zur Verfügung…Zwickmühle. Naja, ernsthafte Sorgen sind das nicht, aber solange bin ich glücklich über jeden Garten-Post von Dir ;-)
    Danke,
    Antje von lelonuk

    1. Liebe Antje, ich kann dir garnicht sagen, wie sehr ich mich über dein Kommentar freue. Es ist total schön zu hören, dass dieser Mix gut ankommt – auch wenn ich noch nicht so recht weiss, wie ich beides in den Monaten der intensiven Gartenarbeit schaffen werde ;-). Nun zu deiner Gartensituation – also ich finde schon, dass es sich lohnt – wenn du die Zeit neben dem Umzug dafür aufbringen kannst – noch ein bisschen was im alten Garten zu machen. Ich denke da zum einen an den Klassiker Salat, der ja sowieso laufend auf Bedarf geerntet und dann einfach nicht mehr nachgesät wird. Und zum anderen an z.B. Erbsen und Zuckererbsen, die ja auch bis Juni abgeerntet sind. Auch Spinat und Radischen kannst du jetzt noch aussäen, oder Zwiebelchen stecken und als junge Frühlingszwiebel ernten. Bei den Tomaten könntest du ein paar ohne Probleme in Töpfen anziehen und dann entweder darin lassen oder im neuen Garten dann auspflanzen. Aber klar, so ein Umzug ist auch wahnsinnig viel Arbeit und da hat man auch anderes als den Garten im Kopf :-). Ich hoffe ich konnte dir trotzdem ein bisschen in deiner „Zwickmühle“ weiterhelfen und wünsche dir eine tolle Woche! Glg, Birgit P.S: Wegen der Lampe kann ich dir am Dienstag Bescheid geben :-).

  2. Eindeutig – jetzt wirds ein Luxusgarten. Ich freu mich schon auf die Erdbeeren 🍓 (ihr seid bestimmt zur Erntezeit in Urlaub)
    😜. Hahaha!

    1. Ui, wenn das so ist, dann bitte ich dich dieses Jahr Marmelade für uns einzukochen, denn die ist uns dieses Mal viel zu früh ausgegangen – dann wärst du die allerbeste Schwimu der Welt! Drück dich! Birgit

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