GOTS, kba & die Öko-Tex Falle

Kennt ihr das – man möchte guten Gewissens „bio“ einkaufen, aber blickt bei all den Siegeln nicht mehr durch? Auch bei Stoffen tappt man leicht in eine Falle und kauft mit „Bio“ gekennzeichnete Produkte, die kein Bio-Label verdient haben.

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So sorgt vor allem das weit verbreitete „Öko-Tex Standard 100“ oft für Verwirrung. Auch wenn „Öko“ in dieser Zertifizierung drin steht, so prüft dieses Zertifikat lediglich die Einhaltung der chemischen Schadstoffgrenzen des Endprodukts, jedoch nicht die biologisch erzeugten, natürlichen Rohstoffe.

Das Label „Textiles Vertrauen – Geprüft auf Schadstoffe nach STANDARD 100 by OEKO-TEX®“ bietet Konsumenten einen effektiven Schutz vor unerwünschten Schadstoffen in Textilien. (Quelle: oeko-tex.com)

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MADE IN GREEN by OEKO-TEX®“ geht hier einen Schritt weiter und kennzeichnet Verbraucherartikeln, die aus schadstoffgeprüften Materialien, unter sicheren und sozial verantwortlichen Arbeitsbedingungen sowie mit Hilfe umweltfreundlicher Prozesse hergestellt wurden.

Die Kriterien beschreiben, welche OEKO-TEX® Zertifikate die einzelnen Komponenten und Betriebe aufweisen müssen, um das Label „MADE IN GREEN by OEKO-TEX®“ verliehen zu bekommen.

  • Das erste Zertifizierungssystem ist der STANDARD 100 by OEKO-TEX®, der sicherstellt, dass das finale Textilprodukt auf mehr als 300 Schadstoffe geprüft wurde.
  • Die zweite Zertifizierung ist der STeP by OEKO-TEX® Standard, der eine Analyse und Beurteilung bestehender Produktionsbedingungen im Hinblick auf den Einsatz umweltfreundlicher Herstellungstechnologien sowie sicherer und sozialverträglicher Arbeitsplätze ermöglicht. (Quelle: madeingreen.com)

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Jedoch auch bei dieser Zertifizierung fehlt das Verpflichtung zu kontrolliert biologischem Anbau. Dabei setzt der Global Organic Textile Standard (GOTS) ein Zeichen für einheitliche Verarbeitungskriterien von Biofasern. Angefangen von der Gewinnung der biologisch erzeugten, natürlichen Rohstoffe über eine umwelt- und sozialverantwortliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung.

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Auf Deutsch bedeutet das: keine chemischen Pestizide, keine Dünge- und Entlaubungsmittel, kein gentechnisch-verändertes Saatgut und alles unter fairen und sicheren Arbeitsbedingungen.

Denn etwas anderes können wir uns – in der rasant fortschreitenden Zerstörung unseres schönen Planeten – mit Hinblick auf die kommenden Generationen nicht mehr leisten. Der Mensch lebt auf Pump und weiss leider nicht, wann er aufhören muss. Aber jeder kann mit seinem Konsum mitentscheiden. Weniger ist mehr. Und dafür guten Gewissens nach dem Motto: „Vertrauen ist gut – Zertifizierung ist besser“.

Der eigene Konsum entscheidet!

In diesem Erklärvideo sehr ihr worum es bei der GOTS-Zertifizierung geht. Denn mit jedem Stoffkauf könnt ihr die Umwelt nachhaltig schützen:

Außerdem unterstütze ich die Aktion „This is not ok“, die sich für fair produzierte Kleidung einsetzt. Das große Ziel ist so wenig wie möglich zu konsumieren und wenn, dann aus menschenwürdigen Bedingungen. Weitere Informationen dazu findest du hier:
This is not Ok Label auf selbermachen-macht-gluecklich

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4 thoughts on “GOTS, kba & die Öko-Tex Falle”

  1. Hallo
    Jetzt wollte ich mal dem link albstoffe folgen und lande bei facebook, was ich ÜBERHAUPT nicht möchte. Das finde ich ziemlich schlecht.
    Viele grüsse
    Sabine

    1. Hallo liebe Sabine, vielen herzlichen Dank für dein Feedback! Ich habe den Link zu Facebook gewählt, da Albstoffe selbst nur eine Händlerseite hat und man dort direkt nicht einkaufen kann. Auf Facebook findet man dann immer alle Neuheiten und auch die eine oder andere interessante Aktion. Aber du hast recht, für jemanden, der kein Account hat ist das sehr unpraktisch. Mal sehen, wie ich das am besten anstelle… Glg, Birgit

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